Alltagshilfe in Nymphenburg – selbstbestimmt im vertrauten Umfeld
Das eigene Zuhause, die Geschäfte am Romanplatz, der vertraute Arzt und eine Runde durch den Schlosspark: Wer lange in Nymphenburg lebt, möchte diese Gewohnheiten nicht aufgeben, nur weil manche Wege schwieriger werden.
Auf dieser Seite erfahren Sie:
• wie wir Sie in Nymphenburg konkret unterstützen,
• welche Wege und Termine wir begleiten,
• wie wir Angehörige einbeziehen und entlasten,
• und wie unsere anerkannte Alltagshilfe abgerechnet werden kann.
Unterstützung, bevor der Alltag zu viel wird
Selbstständig bleiben, wenn einzelne Wege schwerer werden
Vielleicht fährt Ihr Vater nicht mehr selbst zum Arzt. Ihre Mutter fühlt sich beim Einkaufen mit mehreren Taschen unsicher. Oder Sie stellen fest, dass beide seltener das Haus verlassen, obwohl sie weiterhin viel selbst entscheiden und erledigen können.
Alltagshilfe setzt genau dort an. Wir nehmen Ihnen nicht ab, was Sie selbst tun möchten. Wir ergänzen, was allein schwieriger geworden ist.
Eine vertraute Runde statt eines Beschäftigungsprogramms.
Ein Spaziergang muss kein Ausflug sein. Oft genügt eine vertraute Runde, für die allein inzwischen die Sicherheit oder der Antrieb fehlt. Schlosspark, Auffahrtsalleen und Botanischer Garten bieten dafür kurze oder längere Wege.
Vielleicht möchten Sie:
- eine kurze Runde an der Schlossmauer gehen,
- im Schlosspark auf einer Bank sitzen,
- den Botanischen Garten besuchen,
- in einem vertrauten Café einkehren,
- eine Ausstellung ansehen,
- oder einfach in Begleitung an die frische Luft.
Gemeinsam in München Nymphenburg
Wir können Sie beispielsweise dabei unterstützen:
- zu Arzt- und ambulanten Klinikterminen zu begleiten,
- bei Einkäufen und persönlichen Besorgungen zu helfen,
- Medikamente gemeinsam in der Apotheke abzuholen,
- bei Terminen und kleinen Alltagsaufgaben zu unterstützen,
- Spaziergänge und kulturelle Aktivitäten zu begleiten,
- und nach Vereinbarung Angehörigen Rückmeldung zu geben.


Alltagshilfe
Persönliche Termine und Kontakte beibehalten.
Selbstständigkeit zeigt sich nicht nur im Haushalt. Sie bedeutet auch, weiterhin selbst zu entscheiden, wen man trifft und woran man teilnimmt. Wir begleiten Sie zu Freunden und Familie, zum Friseur, zu einer Veranstaltung, zum Gottesdienst oder zu einem Restaurantbesuch.
Wenn Angehörige nicht jeden Weg übernehmen können
Wir können feste Aufgaben übernehmen und Verlässlichkeit in die Woche bringen. Nach vorheriger Absprache informieren wir Angehörige beispielsweise darüber, ob ein Termin stattgefunden hat oder eine vereinbarte Besorgung erledigt wurde.
Abrechnung unserer anerkannten Alltagshilfe.
Unsere behördlich anerkannte Alltagshilfe kann über die Pflegekasse abgerechnet werden, wenn die vereinbarte Tätigkeit zu unserem anerkannten Leistungskonzept gehört und ausreichend Budget vorhanden ist. Ab Pflegegrad 1 steht insbesondere der Entlastungsbetrag von 131 Euro im Monat zur Verfügung. Ab Pflegegrad 2 können außerdem maximal 40 Prozent nicht genutzter Pflegesachleistungen für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag verwendet werden.
Private Zusatzleistungen, Fahrtkosten und persönliche Ausgaben trennen wir transparent von den kassenfähigen Leistungen. Sie müssen die Abrechnung vor dem Erstgespräch noch nicht vollständig geklärt haben.
Alltagshilfe mit Pflegegrad verstehen →
Zum Arzt – und nicht nur bis vor die Tür
Rund um den Romanplatz und im Schlossviertel gibt es eine gute medizinische Versorgung. Trotz der Nähe kann ein Termin anstrengend werden: pünktlich loskommen, den richtigen Eingang finden, Wartezeiten überbrücken und danach wieder sicher nach Hause gelangen. Wir begleiten Sie vom Zuhause bis zum vereinbarten Ziel:
- Wir holen Sie persönlich ab,
- wir gehen mit Ihnen bis zur Anmeldung oder Praxis,
- wir bleiben auf Wunsch während des Termins in Ihrer Nähe,
- wir helfen bei den organisatorischen Schritten vor Ort,
- wir bringen Sie anschließend wieder nach Hause,
- und verbinden auf Wunsch weitere Erledigungen miteinander.
Lassen Sie uns über Ihren Alltag sprechen
Im Erstgespräch geht es nicht darum, möglichst viele Leistungen auszuwählen. Wir möchten wissen, was Ihnen derzeit schwerfällt, was Sie weiterhin selbst tun möchten und wobei Angehörige Entlastung brauchen.
Meine Frau und ich bereiten diese Gespräche gemeinsam vor. Ihre Erfahrung aus dem medizinischen Bereich hilft uns, aufmerksam zuzuhören und wichtige Zusammenhänge zu erkennen. Dabei bleibt unsere Rolle klar: Wir leisten Alltagshilfe und persönliche Begleitung – keine medizinische Pflege.
Gemeinsam vereinbaren wir, welche Unterstützung sinnvoll ist, wie häufig sie stattfinden soll und wie die Kosten getragen werden können.

